Kurzpredigt der Vereinigten Pfingstgemeinde Mannheim
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Der Tröster

Die jüdische Führerschaft war entschlossen, jede Spur ihres führenden Antagonisten, Jesus Christus, den Einen, den die Leute den König der Juden nennen, auszulöschen. Sie dachten, dass ihnen dies gelingen würde, indem sie seine Nachfolger umbrächten.

Die Kirche in ihren Anfängen lebte in einer Welt voller Probleme. Verfolgung und Widerwärtigkeiten waren allgegenwärtig und dennoch hatten die Jünger Jesu die Stärke und den Willen zum Weitermachen, solange Jesus unter ihnen war.

Aber ihre Welt wurde plötzlich erschüttert, als Jesus sagte: "Es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch." (John 16:7)

Petrus, immer kopfüber und waghalsig, fragte: “ HERR, warum kann ich dir diesmal nicht folgen?“ (Johannes 13,37) Obwohl Petrus Verlangen hatte, mit Ihm zu sein, wußte der Herr doch, dass Petrus und Seine Jünger Angst hatten und so sagte Er: „Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe. Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ (Johannes 14:26-27)

Wir leben in einer Welt, die sich verzweifelt nach Friede sehnt. Überall gibt es Krieg, Gewalt und Katastrophen und Furcht ist auf eine beispiellose Höhe angestiegen. Viele suchen nach jeder Art von Abhilfe, die man sich vorstellen kann – Drogen, den Okkult, die Zukunft aus der Hand lesen, usw. Humanistische Zellen sind überall hochgeschossen, die die sich ausweitende Furcht in den Herzen der Menschen mildern wollen. Niemals in der Menschheitsgeschichte gab es soviel Krankheit und Seuchen. Neue Krankheiten formen sich viel zu schnell, als dass die medizinische Forschung ein Gegenmittel dafür entwickeln könnte. Gemütskrankheiten übertreffen alle Statistiken und die Menschen verlieren die Hoffnung. Viele erliegen dem Tod oder wählen den hoffnungslosen Ausweg des Selbstmords.

Wo ist die Antwort?
Die Antwort war immer in dem Tröster, der der heilige Geist ist. Der Herr hat sein Versprechen gehalten und den Tröster zu Seinen Jüngern geschickt. „Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“ (Apg 2,38).

Hat Petrus Frieden für sein mit Problemen erfülltes, ängstliches Herz gefunden? Ja! Petrus und die anderen, die den heiligen Geist empfangen haben, durchquerten die damalige Welt und verbreiteten das Evangelium von Jesus ohne Furcht – und die Gemeinde wuchs.

Gott hat es nie vorgehabt, dass wir mit dieser Welt ohne Tröster konfrontiert sind. In Seinem Königreich gibt es keinen Mangel an Friede! Freund, ist dein Herz voll Furcht? Bricht die Welt um dich herum zusammen? Kannst du keine Hoffnung oder Ruhe finden? Dann suche Jesus, den Tröster und Er wird heute Friede sprechen zu deiner sorgenvollen Seele und deinem Herzen. rk