Jesaja 60,2
Denn siehe Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die
Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit
erscheint über dir.
1. Mose 3,23-24
Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, daß
er die Erde bebaute, von der er genommen war und er trieb den Menschen HINAUS
und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden
Schwert, zu bewachen den Weg zum Baum des Lebens.
Gott übergab Adam in Vers 1,28 die Herrschaft über die Erde. Er
segnete beide, Adam und Eva, damit sie die Erde bevölkern. Haben Sie
schon einmal darüber nachgedacht, wie es heute wäre, wenn man sich
an Gottes Wort gehalten hätte? Wären sie Gott gehorsam gewesen,
gäbe es keine Sünde, keine Tränen, keine Krankheit, kein Leid
und Tod auf dieser Erde. Es gäbe keine Kriege, Armut, Gewalt, Ungerechtigkeit,
keine Angst und nichts Böses. Durch Jahrhunderte hindurch wäre eine
große Bevölkerung vorhanden gewesen und möglicherweise wäre
auch eine gewisse Staatsordnung notwendig geworden. Jeder wüsste, es
gäbe nur einen Einzigen Gott, das lebendige WORT, sein Name > JESUS.
Es gäbe keinen Hinduismus, keinen Islam, Allah wäre ihnen ein Unbekannter,
keine Götzendienste und keine Religionen; all dies würde dieser
Menschheit als fremd erscheinen. In den Schulbüchern würde nichts
von Evolution stehen, sondern dass der Schöpfer alles durch Sein gewaltiges
Wort schuf. Sie würden in den Schulen beten, alles wäre anders.
So anders, dass wir es uns kaum vorstellen können. Warum kam es anders?
Dadurch dass Adam seine Autorität und sein Anrecht, über die Erde
zu herrschen, welches Gott ihm schenkte, durch seine Sünde an Luzifer
übergab, wurde aller Segen, den er hatte, hinfällig. Durch den Ungehorsam
zu
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Gott
übergab Adam dem Satan seine Autorität. Von jetzt an würde
Luzifer diesen Erdboden und die kommende Menschheit regieren!
Durch diese einzige Sünde Adams geschah mehr als wir denken. Er verlor
das Gewand der Gerechtigkeit und der Heiligung, mit dem Gott sie kleidete.
Ihre unsterblichen Körper nahmen Sterblichkeit an, und Gott trieb sie
aus dem Paradies.
Das geistliche Licht Gottes, seine Herrlichkeit, welche die Erde erleuchtete,
zog sich zurück und geistliche Finsternis begann von nun an, wie Jesaja
sagt, die Erde und ihre Menschen zu bedecken. Anstatt eines Königreiches
von Menschen in Frieden, ohne Sünde, Angst und Tod, regieren Satan und
die Seinen dieses Weltsystem. Diese Welt ist bis heute ein Reich der geistlichen
Finsternis, der Sünde, der Lüge, ohne Gottesherrschaft und in der
Hand des Bösen.
Es ist ein Reich, in dem Kräfte am wirken sind, welche den Menschen,
von ihm selbst unbewusst, lenken und am Ende zerstören ( Epheser 2,2-4).
Als Satan Jesus verführen wollte und ihm die Herrschaft über die
Reiche dieser Welt anbot, wenn er ihn nur anbeten würde, leugnete Jesus
nicht, dass Satan Herr über die Reiche dieser Welt sei, denn es ist ein
Reich der geistlichen Finsternis, das einen Schein der Gerechtigkeit, des
Friedens, der Wahrheit und Freude hat. Aber aus Finsternis kommt keine Wahrheit
und Freiheit hervor; sie kann keine hervorbringen, denn es ist keine darin,
es herrscht Finsternis!
Deshalb sieht diese Welt so aus, wie sie ist: Gottlos und gottesverachtend.
Auch der Schein selbsterdachter Religion und Rechtfertigung kann Gott nicht
täuschen. Die Schrift redet von einer Menschheit, die in Finsternis ist
und die ein Gefangener der Sünde ist. Aber sie redet auch von jemandem,
der kam, um einen Weg aus dieser Finsternis und Sünde zu schaffen. Es
ist der einzige Weg, der aus geistlicher Finsternis herausführt. Matthäus
4,16 „...das Volk das in Finsternis saß, hat ein großes
Licht gesehen, und die da saßen am Ort und Schatten des Todes, denen
ist ein Licht aufgegangen.“ Jesus sagt: „Ich bin das Licht der
Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern
wird das Licht des Lebens haben. Joh. 8,12"
Jesus Christus ist die Tür, wer hindurch geht verlässt diese Finsternis
und kommt unter die Herrschaft Gottes. Dann ist er vom Tod ins Leben hindurch
gedrungen.
Joh. 12,35
„Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist das Licht noch eine
Weile bei euch. Wandelt, dieweil ihr das Licht habt, dass euch die Finsternis
nicht überfalle. Wer in Finsternis wandelt, der weiß nicht, wohin
er hingeht.“
Joh. 12,46
„Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf dass, wer
an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“ Jesus Christus ist
der Weg und wer ihm nachfolgt geht nicht verloren.
Die Schrift zeigt uns den Plan Gottes, wie wir diesen Weg gehen und der Finsternis
entkommen können. In der Apostelgeschichte sehen wir Gottes „Tür“
überall, lesen Sie selbst. Apg.2,37-38; 8,12-17;10,44-48; 19,2-7.
Wer dem Wort Gottes wirklich glaubt, der muss auch gehorsam sein. Wollen Sie
in der Finsternis bleiben und verloren gehen, oder durch diese Tür gehen,
die noch offen ist? rw