Predigt der Vereinigten Pfingstgemeinde Mannheim
Monatsblatt - Predigtarchiv
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Predigt aus dem Monatsblatt vom Juli 2006

LICHT UND FINSTERNIS

Jesaja 60,2 Denn siehe Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
1. Mose 3,23-24 Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, daß er die Erde bebaute, von der er genommen war und er trieb den Menschen HINAUS und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden Schwert, zu bewachen den Weg zum Baum des Lebens.

Gott übergab Adam in Vers 1,28 die Herrschaft über die Erde. Er segnete beide, Adam und Eva, damit sie die Erde bevölkern. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie es heute wäre, wenn man sich an Gottes Wort gehalten hätte? Wären sie Gott gehorsam gewesen, gäbe es keine Sünde, keine Tränen, keine Krankheit, kein Leid und Tod auf dieser Erde. Es gäbe keine Kriege, Armut, Gewalt, Ungerechtigkeit, keine Angst und nichts Böses. Durch Jahrhunderte hindurch wäre eine große Bevölkerung vorhanden gewesen und möglicherweise wäre auch eine gewisse Staatsordnung notwendig geworden. Jeder wüsste, es gäbe nur einen Einzigen Gott, das lebendige WORT, sein Name > JESUS.

Es gäbe keinen Hinduismus, keinen Islam, Allah wäre ihnen ein Unbekannter, keine Götzendienste und keine Religionen; all dies würde dieser Menschheit als fremd erscheinen. In den Schulbüchern würde nichts von Evolution stehen, sondern dass der Schöpfer alles durch Sein gewaltiges Wort schuf. Sie würden in den Schulen beten, alles wäre anders. So anders, dass wir es uns kaum vorstellen können. Warum kam es anders?

Dadurch dass Adam seine Autorität und sein Anrecht, über die Erde zu herrschen, welches Gott ihm schenkte, durch seine Sünde an Luzifer übergab, wurde aller Segen, den er hatte, hinfällig. Durch den Ungehorsam zu Gott übergab Adam dem Satan seine Autorität. Von jetzt an würde Luzifer diesen Erdboden und die kommende Menschheit regieren!

Durch diese einzige Sünde Adams geschah mehr als wir denken. Er verlor das Gewand der Gerechtigkeit und der Heiligung, mit dem Gott sie kleidete. Ihre unsterblichen Körper nahmen Sterblichkeit an, und Gott trieb sie aus dem Paradies.

Das geistliche Licht Gottes, seine Herrlichkeit, welche die Erde erleuchtete, zog sich zurück und geistliche Finsternis begann von nun an, wie Jesaja sagt, die Erde und ihre Menschen zu bedecken. Anstatt eines Königreiches von Menschen in Frieden, ohne Sünde, Angst und Tod, regieren Satan und die Seinen dieses Weltsystem. Diese Welt ist bis heute ein Reich der geistlichen Finsternis, der Sünde, der Lüge, ohne Gottesherrschaft und in der Hand des Bösen.

Es ist ein Reich, in dem Kräfte am wirken sind, welche den Menschen, von ihm selbst unbewusst, lenken und am Ende zerstören ( Epheser 2,2-4). Als Satan Jesus verführen wollte und ihm die Herrschaft über die Reiche dieser Welt anbot, wenn er ihn nur anbeten würde, leugnete Jesus nicht, dass Satan Herr über die Reiche dieser Welt sei, denn es ist ein Reich der geistlichen Finsternis, das einen Schein der Gerechtigkeit, des Friedens, der Wahrheit und Freude hat. Aber aus Finsternis kommt keine Wahrheit und Freiheit hervor; sie kann keine hervorbringen, denn es ist keine darin, es herrscht Finsternis!

Deshalb sieht diese Welt so aus, wie sie ist: Gottlos und gottesverachtend. Auch der Schein selbsterdachter Religion und Rechtfertigung kann Gott nicht täuschen. Die Schrift redet von einer Menschheit, die in Finsternis ist und die ein Gefangener der Sünde ist. Aber sie redet auch von jemandem, der kam, um einen Weg aus dieser Finsternis und Sünde zu schaffen. Es ist der einzige Weg, der aus geistlicher Finsternis herausführt. Matthäus 4,16 „...das Volk das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen, und die da saßen am Ort und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen.“ Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Joh. 8,12"
Jesus Christus ist die Tür, wer hindurch geht verlässt diese Finsternis und kommt unter die Herrschaft Gottes. Dann ist er vom Tod ins Leben hindurch gedrungen.

Joh. 12,35 „Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist das Licht noch eine Weile bei euch. Wandelt, dieweil ihr das Licht habt, dass euch die Finsternis nicht überfalle. Wer in Finsternis wandelt, der weiß nicht, wohin er hingeht.“
Joh. 12,46 „Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“ Jesus Christus ist der Weg und wer ihm nachfolgt geht nicht verloren.

Die Schrift zeigt uns den Plan Gottes, wie wir diesen Weg gehen und der Finsternis entkommen können. In der Apostelgeschichte sehen wir Gottes „Tür“ überall, lesen Sie selbst. Apg.2,37-38; 8,12-17;10,44-48; 19,2-7.

Wer dem Wort Gottes wirklich glaubt, der muss auch gehorsam sein. Wollen Sie in der Finsternis bleiben und verloren gehen, oder durch diese Tür gehen, die noch offen ist? rw

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