Predigt der
Vereinigten
Pfingstgemeinde Mannheim Monatsblatt - Predigtarchiv |
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Predigt aus dem Monatsblatt vom Oktober 2008
![]() Wir wollen betrachten, was Gott meint, als er durch den Propheten Jeremia zu seinem Volk spricht. Das Volk, das Gott anspricht, sind die Juden. Jeremia war der Mann, der Prophet, von Gott berufen, um dem Volk seine Führung und Weisung zu geben, damit Israel auf dem Platz einer gesegneten Beziehung zu Gott sein konnte. Israel hatte das Wort Gottes bitter nötig (wie auch unser Land), denn sie lebten wie die Heidenvölker, die um sie herum waren. Aber was taten sie, als Jeremia sie zum Gehorsam gegenüber Gott rief? Sie ignorierten das Wort und suchten sich ihren eigenen Weg, um Lösungen für ihre Probleme zu finden. Sie befragten die Wahrsager und falschen Propheten, die unter ihnen wohnten. Sie glaubten ihnen mehr, als dem Wort Gottes. Deshalb wurde es nicht besser, sondern schlimmer mit ihnen. All dies ignorierten sie. Auch den Warnungen Jeremias vom kommenden Gericht, dass der König von Babylon ihr Land einnehmen würde, glaubten sie nicht. Gott hat nicht nur in der Natur und seiner Schöpfung Ordnungen und Regeln eingerichtet, sondern auch bezüglich der Art und Weise wie ER zum Menschen redet. Unter anderem durch seine Propheten. Israel wusste das. Deshalb, weil sie auf ihre falschen Propheten hörten, verglich Gott ihr Handeln mit einer Quelle, die rissig ist und kein Wasser halten kann. Die Worte der falschen Propheten, auf die das Volk hörte, sind die Risse und Löcher, durch welches das Wasser verloren geht. Niemand schöpft Wasser mit einem Eimer voller Löcher, aus denen dann das kostbare Wasser verloren geht. Wenn man geistliche Führung möchte, bekommt man sie auch nicht bei den vielen religiösen Geldmachern, die Gott nicht kennen und sich selbst berufen haben. Gott wird ihr Wort nicht ehren. Solche geistliche Führung bekommt man alleine durch das Wort Gottes! Heute ist es nicht viel anders: Viele nennen sich Christen, einige hören auf ihre Lehrer, die in ihrer Tradition verharren und schon zweimal gestorben sind. Der Blinde führt die Blinden. Würden beide nur einmal auf Gott hören, wären sie auf dem Weg der Besserung (Lese: Judas Vers 11-13). Fazit: Das Volk lernte bis auf wenige nicht. Das Gericht kam, wie Gott es voraussagte, so wird es auch diesmal sein. rw |