Predigt
der Vereinigten
Pfingstgemeinde Mannheim Monatsblatt - Predigtarchiv |
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Einer mit Gott ist immer der Sieger
Ein Mensch auf der Seite Gottes, wird trotz allem was
gegen ihn kommt, am Ende der Sieger bleiben.
Bibeltext: 1. Könige 19,1-2 Und Ahab sagte Isebel alles, was Elia
getan hatte und wie er alle Propheten Baals mit dem Schwert umgebracht hatte.
Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und ließ ihm sagen: Die Götter
sollen mir dies und das tun, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dir tue,
wie du diesen getan hast!
König Ahab erzählte seiner Frau alles, was der Prophet getan hatte,
wie er das Volk auf dem Berg Karmel versammelte und ihre Propheten herausforderte.
Jede Seite baute ihren Altar. Auf der einen Seite waren 850 Propheten des
Götzen Baal und der Aschera, welche von der Königin Isabel bezahlt
wurden. Der Eine auf der anderen Seite, ein Mann, der einen Altar zu dem
Gott Israels baute.
Jeder sollte seinem Gott opfern und der Gott, der mit Feuer antworten würde,
der würde der wahrhaftige Gott sein. Die Propheten des Baals begannen
zuerst. Sie schrieen, beteten und lärmten fast den ganzen Tag und riefen
zu ihrem gott. Nichts geschah, kein Zeichen Baals am Himmel und kein Feuer.
Als sie müde wurden, fragte sie Elia, ob ihr Gott in Urlaub sei, oder
zu beschäftigt, um ihnen zu helfen.
Als weiterhin
nichts geschah, ergriff Elia die Initiative. Er baute den Alter aus 12 Steinen,
legte Holz und ganz oben das Opfer darauf. Damit nicht genug, er verlangte
12 Eimer Wasser und sie schütteten es über das Opfer aus, soviel,
dass der Altar im Wasser stand. Jeder schaute zu und wunderte sich, wie
sollte das je brennen, mit dem ganzen Wasser? Aber Elia war kein gewöhnlicher
Mann, er war ein Prophet Gottes und tat genau das, was Gott wollte. Die
anderen waren Götzenanbeter und religiöse Schauspieler, das reichte
für Gott schon, das Land zu verfluchen. Nun kam eine große Trockenheit,
alles verdorrte und es gab schon drei Jahre keinen Regen. Aber das sollte
sich ändern, Elia wusste es.
Als Elia mit seiner Arbeit fertig war, stand er vor dem Volk auf. Alles
war still und wunderte sich, was er jetzt tun würde. Denn das Volk
war verwirrt und hatte die Richtung verloren. Sie wussten nicht mehr, wer
jetzt wirklich Gott war, der Baal oder der Gott der Bibel. Da hörten
sie, wie Elia laut gen Himmel rief. „Erhöre mich, HERR, erhöre
mich, damit dies Volk erkennt, daß du, HERR, Gott bist und ihr Herz
wieder zu dir kehrst!“ Da fiel das Feuer des HERRN herab und fraß
Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf im Graben. Als
das alles Volk sah, fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: „Der
HERR ist Gott, der HERR ist Gott!“ (1. Könige 18,37-39)
Elia aber rief dem Volk zu, die falschen Propheten zu töten und sie
kamen herbei, ergriffen sie und töteten alle. Kurz danach ließ
Gott es wieder in ganz Israel regnen, es kam wie eine Flut. Nach drei Jahren
Dürre füllten sich die Flüsse, Bäche und Seen wieder.
Gott konnte sie segnen, weil sie sich zu ihm bekehrten und dem Götzendienst
in ihrem Leben ein Ende machten. Die Täuscherei der Götzendiener
fand mit deren Tod ein Ende. Das Volk merkte, dass Gott immer noch derselbe
war, egal was man ihnen in ihren Schulen gelehrt hatte.
Man muss sich nur von ganzem Herzen zu ihm bekehren und seine Götzen
verlassen, dann wird er dem Regen gebieten und der Segen, den ER versprochen
hat, wird kommen. Niemand wettete auf Elia, trotzdem war er der Gewinner,
denn er tat, was Gott wollte. Elia überlebte Isebel, deren Leichnam
die Hunde am Ende fraßen.
Jeder Kirche, die ihren Gott vergisst, wird es am Ende so wie Isebel ergehen,
dann werden es aber die Hunde der Hölle sein, denn Gott lässt
sich nicht spotten. Jedem Spötter werden seine Worte in Erinnerung
gebracht werden. Was ein Mensch sät, wird er ernten, sagt uns die Schrift.
Gott gab dem Volk, das verwirrt war und auf dem verkehrten Weg ging, noch
einmal eine Chance. So ist es auch heute. Das Evangelium zu ergreifen ist
Ihre Chance. Warum sollten Sie untergehen wie die Zweifler, und mit den
Gottlosen gerichtet werden? Dabei hat Gott auch den besseren Weg. Werden
Sie diesen gehen? Maleachi 4,2 „Euch aber, die ihr meinen Namen
fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter
ihren Flügeln...“ rw