Predigt der Vereinigten Pfingstgemeinde Mannheim
Monatsblatt - Predigtarchiv
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Predigt aus dem Monatsblatt vom Februar 2007

Einer mit Gott ist immer der Sieger

Ein Mensch auf der Seite Gottes, wird trotz allem was gegen ihn kommt, am Ende der Sieger bleiben.

Bibeltext: 1. Könige 19,1-2 Und Ahab sagte Isebel alles, was Elia getan hatte und wie er alle Propheten Baals mit dem Schwert umgebracht hatte. Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und ließ ihm sagen: Die Götter sollen mir dies und das tun, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dir tue, wie du diesen getan hast!

König Ahab erzählte seiner Frau alles, was der Prophet getan hatte, wie er das Volk auf dem Berg Karmel versammelte und ihre Propheten herausforderte. Jede Seite baute ihren Altar. Auf der einen Seite waren 850 Propheten des Götzen Baal und der Aschera, welche von der Königin Isabel bezahlt wurden. Der Eine auf der anderen Seite, ein Mann, der einen Altar zu dem Gott Israels baute.

Jeder sollte seinem Gott opfern und der Gott, der mit Feuer antworten würde, der würde der wahrhaftige Gott sein. Die Propheten des Baals begannen zuerst. Sie schrieen, beteten und lärmten fast den ganzen Tag und riefen zu ihrem gott. Nichts geschah, kein Zeichen Baals am Himmel und kein Feuer. Als sie müde wurden, fragte sie Elia, ob ihr Gott in Urlaub sei, oder zu beschäftigt, um ihnen zu helfen.

Als weiterhin nichts geschah, ergriff Elia die Initiative. Er baute den Alter aus 12 Steinen, legte Holz und ganz oben das Opfer darauf. Damit nicht genug, er verlangte 12 Eimer Wasser und sie schütteten es über das Opfer aus, soviel, dass der Altar im Wasser stand. Jeder schaute zu und wunderte sich, wie sollte das je brennen, mit dem ganzen Wasser? Aber Elia war kein gewöhnlicher Mann, er war ein Prophet Gottes und tat genau das, was Gott wollte. Die anderen waren Götzenanbeter und religiöse Schauspieler, das reichte für Gott schon, das Land zu verfluchen. Nun kam eine große Trockenheit, alles verdorrte und es gab schon drei Jahre keinen Regen. Aber das sollte sich ändern, Elia wusste es.

Als Elia mit seiner Arbeit fertig war, stand er vor dem Volk auf. Alles war still und wunderte sich, was er jetzt tun würde. Denn das Volk war verwirrt und hatte die Richtung verloren. Sie wussten nicht mehr, wer jetzt wirklich Gott war, der Baal oder der Gott der Bibel. Da hörten sie, wie Elia laut gen Himmel rief. „Erhöre mich, HERR, erhöre mich, damit dies Volk erkennt, daß du, HERR, Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst!“ Da fiel das Feuer des HERRN herab und fraß Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf im Graben. Als das alles Volk sah, fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: „Der HERR ist Gott, der HERR ist Gott!“ (1. Könige 18,37-39)

Elia aber rief dem Volk zu, die falschen Propheten zu töten und sie kamen herbei, ergriffen sie und töteten alle. Kurz danach ließ Gott es wieder in ganz Israel regnen, es kam wie eine Flut. Nach drei Jahren Dürre füllten sich die Flüsse, Bäche und Seen wieder.

Gott konnte sie segnen, weil sie sich zu ihm bekehrten und dem Götzendienst in ihrem Leben ein Ende machten. Die Täuscherei der Götzendiener fand mit deren Tod ein Ende. Das Volk merkte, dass Gott immer noch derselbe war, egal was man ihnen in ihren Schulen gelehrt hatte.

Man muss sich nur von ganzem Herzen zu ihm bekehren und seine Götzen verlassen, dann wird er dem Regen gebieten und der Segen, den ER versprochen hat, wird kommen. Niemand wettete auf Elia, trotzdem war er der Gewinner, denn er tat, was Gott wollte. Elia überlebte Isebel, deren Leichnam die Hunde am Ende fraßen.

Jeder Kirche, die ihren Gott vergisst, wird es am Ende so wie Isebel ergehen, dann werden es aber die Hunde der Hölle sein, denn Gott lässt sich nicht spotten. Jedem Spötter werden seine Worte in Erinnerung gebracht werden. Was ein Mensch sät, wird er ernten, sagt uns die Schrift.

Gott gab dem Volk, das verwirrt war und auf dem verkehrten Weg ging, noch einmal eine Chance. So ist es auch heute. Das Evangelium zu ergreifen ist Ihre Chance. Warum sollten Sie untergehen wie die Zweifler, und mit den Gottlosen gerichtet werden? Dabei hat Gott auch den besseren Weg. Werden Sie diesen gehen? Maleachi 4,2 „Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln...“ rw


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