Auch hier in Deutschland hat der Valentinstag am 14. Februar
stark an Bedeutung zugenommen. Der zentrale Gedanke an diesem
Tag ist die „Liebe“. Es ist ein Wort, das einfach
gesagt ist, aber von Gesellschaft zu Gesellschaft, ja sogar
von Mensch zu Mensch verschieden definiert und gelebt wird.
In diesem Monatsblatt wollen wir zu keiner Definition Stellung
nehmen, sondern die Bibel für sich sprechen lassen:
„Die
Liebe ist langmütig und freundlich,
die Liebe eifert nicht, die Liebe
treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält
sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt
sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie
freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich
aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Liebe hört niemals auf,
wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden
aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Denn
unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden
ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so
wird das Stückwerk aufhören.
Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte
wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann
wurde, tat ich ab, was kindlich war. Wir sehen jetzt durch einen
Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen,
wie ich erkannt bin.
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe,
diese drei; aber die Liebe ist
die größte unter ihnen.“ 1. Korinther
13, 4-13 sw