Josua 10,28: „An diesem Tag eroberte Josua auch Makkeda
und schlug es mit der Schärfe des Schwerts samt seinem
König und vollstreckte den Bann an der Stadt und an allen,
die darin waren, und ließ niemand übrig und tat mit
dem König von Makkeda, wie er mit dem König von Jericho
getan hatte.“
Beim
Lesen solcher Verse könnte man folgendes denken: „Oh,
wie grausam ist doch Josua, wie grausam ist doch Gott, dass
er so etwas zulässt.“ Und dann der Höhepunkt:
„Warum schreibt man so etwas Schreckliches in ein Buch?“
Es gibt Dinge, die wir erst verstehen werden, wenn wir sie genauer
und nicht nur flüchtig betrachten. Gott möchte, dass
die nachfolgenden Generationen davon lernen und will auch uns
allen etwas zeigen.
Die verschiedenen Völker im damaligen Kanaan waren so schlimm,
dass Gott sie vertilgte. Sie opferten ihre Kinder auf den Altären
ihrer Götzen; Menschenleben bedeuteten ihnen nichts. Es
war nicht das erste Mal, dass Gott Gericht über die Menschen
brachte, weil sie hoffnungslos verdorben waren. Die Menschen
zu Noahs Zeit, Sodom & Gomorra, die Ägypter und auch
die hier genannten Schriftverse sind Beispiele dafür, wie
Gott mit Menschen umgeht, die sich nichts von Ihm sagen lassen.
Der Ort „Makkeda“ bedeutet „krumme Wege“.
Gott will, dass jeder Mensch auf Seinem Weg geht und seine eigenen
„krummen Wege“ verlässt.
Jesus spricht: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und
das Leben“, Joh.14,6.
Ohne Ihn hat kein Mensch das (ewige) Leben. Diesen Weg –
Gottes Weg, muss jeder Mensch gehen, wenn er seine Seele erretten
will. Religion kann ihm da nicht helfen. Nur Jesus ist der Retter.
Alles was uns daran hindert, diesen geraden Weg zu gehen, müssen
wir sofort aus unserem Leben entfernen. Manchmal mit Gewalt,
manchmal ist es einfach, aber es muss sein. Es muss uns allen
klar sein, dass Gott ein heiliger Gott ist. Und dieser heilige
Gott will, dass sein Volk frei von der Versklavung der Sünde
und dem Geist dieser Welt ist. 1. Petrus 1:15-16: „sondern
wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig
sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben (3.Mose
19,2): »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.«
“ rw