Predigt der Vereinigten Pfingstgemeinde Mannheim
Monatsblatt - Predigtarchiv
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Predigt aus dem Monatsblatt vom Mai 2006

Wahrheit oder Tradition?
Torheit hat ihren Ursprung in der Ablehnung des Wortes Gottes. Jesus Christus sagt: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Tatsache, Fakt, deutlich und klar. Die Bibel, das von Gott heiligen Menschen eingegebene Wort, steht über allem.

Dieses Wort beschreibt, dass es einmal eine Zeit in Israel gab, in welcher das Volk an seiner Tradition festhielt, aber seinen Glauben an den Einigen Gott verloren hatte. Heute ist es genauso, ich rede von Christen, traditionellen Christen, von solchen, die einer Kirche angehören, die ihre Tradition behalten haben, aber geistlich schon lange gestorben sind. Christen, die den Glauben, der Gottes Wirken offenbaren wird, verloren haben. Die heilige Schrift würde unser Land, wie damals Israel, als einen riesigen geistlichen Friedhof beurteilen. Denn es führt nur ein einziger Weg zum LEBEN, das alleine IN Jesus Christus zu finden ist! Er sagt in Johannes 3,1- 6 „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist.“

Das ganze Evangelium Jesus Christi beinhaltet diese Wahrheit. Wiedergeboren, nicht durch Philosophie oder irgendeine von Menschen erdachte Tradition, Meditation und Religion. Nein, auch nicht durch menschliche Weisheit und Streben wird diese Wiedergeburt erlangt, sondern durch Glaube und Gehorsam zu diesem Gebot Jesu. Jesus starb am Kreuz für unsere Sünden, wurde begraben und stand am dritten Tage von den Toten auf. Er besiegte den Tod, die Hölle und alles was damit zu tun hat! Zu seinen Jüngern sagt er: „Die Welt wird mich nicht mehr sehen, aber Ihr werdet mich sehen.“ Und es war so, über 500 Gläubige sahen ihn in der Zeit zwischen Auferstehung und Himmelfahrt. Sie sahen keinen Geist, keine Illusion, ER war es wirklich.

Als am Tag der Pfingsten zuerst die 3120 Gläubige in Jerusalem die Taufe des heiligen Geistes empfingen, wurden sie auch getauft in Jesus Namen im Wasser (Apg.2,38). Die Taufe Jesu ist ein Befehl, keine Option, wer nicht glaubt und in Jesus Namen getauft wird, wird verdammt werden. So sagt es Gott (Mark.16,16). Die Wassertaufe ist ein Teil der Wiedergeburt “aus Wasser“. Der andere Teil, sagt Jesus, ist „aus Geist“. Damit ist die Taufe des heiligen Geistes gemeint, mit dem Nachweis des Zungenredens. Überall im Neuen Testament im Buch der Apostelgeschichte finden Sie diese Wahrheit, die man versucht, Ihnen vorzuenthalten. Schauen Sie selbst nach. Sie finden überall, dass die Menschen die dem Evangelium Jesu glaubten, sich IM Wasser in Jesus Namen zur Vergebung ihrer Sünden taufen ließen, und Gott erfüllte sie mit dem heiligen Geist!

Es gibt heute viele religiöse Führer, die sagen: „Dieses Erlebnis ist nicht mehr für uns heute“. Oder: „Das war alles einmal und war gut für damals.“ Das ist nicht wahr, denn Gottes Wort sagt es uns anders (Apg.2,39)! Wir können nichts dafür, wenn diese Leute zweifeln und nicht an das Wort Gottes glauben, wie sie sollten. Wir glauben daran und Gott belohnt unseren Glauben, so wie es die Schrift sagt. Menschen werden in Jesus Namen getauft, waschen ihre Sünden ab und sie empfangen die Taufe des heiligen Geistes, genau wie die Schrift es beschreibt. Jetzt sind sie wiedergeboren, auferstanden mit Christus. Aber wie ist es mit Ihnen, sind Sie zufrieden mit dem, was Sie haben? Zufrieden dürfen wir erst sein, wenn wir dem Wort Gottes gehorsam waren und wiedergeboren sind. Hier ist nur ein Report aus Papua Neu Guinia:

Vor einigen Jahren begannen Richard und Margaret Carver eine Gemeinde in einem entfernten Bergdorf aufzubauen. Es dauerte drei Jahre, bis die ersten Bewohner dort den heiligen Geist empfingen. Als das geschah, ging es richtig los und das geistliche Feuer sprang von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt über. Immer noch ist diese Erweckung im Gange. Über 50000 Menschen schon haben das ganze Evangelium Jesus gehört und die Wiedergeburt aus Wasser und Geist erfahren und sind jetzt ein Teil der weltweiten Gemeinde Jesu.

Im Jahr 2005 empfingen über 2000 Menschen dort die Taufe des heiligen Geistes. An Ostern 2005 versammelten sich etwa 9000 Menschen zu einer Konferenz in einer Stadt, oben in den Bergen. Als die Konferenz zu Ende war, hatten 750 Leute den heiligen Geist empfangen und 87 waren im Wasser in Jesus Namen getauft. - So eine Konferenz kann sich sehen lassen. Was Gott dort tut, kann er auch hier tun. Das Problem liegt nicht am Wort Gottes, oder an Jesus Christus. Das Problem liegt bei all denen die denken, sie hätten sein Wort nicht nötig. Sie ignorieren sein Versprechen, dass sie in der Wassertaufe ihre Sünden in Seinem Namen abwaschen und auch mit Seinen heilgen Geist getauft werden können. rw

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