Die Freude der Erlösung
Psalm
51,7
Entsündige mich mit Ysop, so werde ich
rein; wasche mich, so werde ich weißer als Schnee!
8 Laß mich hören Freude und Wonne, daß die
Gebeine frohlocken, die du zerschlagen hast
9 Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden und tilge alle meine
Missetat!
10 Schaffe mir, o Gott, ein reines Herz und gib mir von neuem einen gewissen
Geist!
11 Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht
von mir.
12 Gib mir wieder die Freude an deinem Heil, und ein williger Geist unterstütze
mich!
In dieser Welt fordert das tägliche
Leben aus dem Christen alles
heraus. Will er bestehen, muss er sich nah an Gott halten. Er darf geistlich
nicht einschlafen, sonst wird er fallen wie David.
David, einst
König, gerühmt und gefürchtet, gesalbt und eingesetzt
von Gott über sein Volk Israel, begeht Ehebruch mit einer anderen Frau und
überläßt ihren Mann Uria den Feinden, die ihn töten, damit niemand seine
Sünde erfährt. Das tägliche Leben um David geht weiter, nach
einer Weile denkt er nicht mehr an seine schlimme Tat. Da redet Gott
durch den Propheten zu ihm und erinnert ihn an seine große Sünde.
In der Zukunft gibt es einen Tag, an dem Gott alle Sünden, die ein Mensch getan hat, aufdecken wird, auch Ihre. Wenn Sie nicht mit dem Blut des Lammes bedeckt sind, gibt es keine Rechtfertigung und Hoffnung.
Gott ließ David fühlen und spüren, welch eine abscheuliche Tat er begangen hatte. Davids Salbung und Freude war weg, mit ihr die Hoffnung auf seine Erlösung.
Der Schrecken der Gottesferne hatte David erreicht, er fühlte die Verlassenheit und sehnte sich nach Gnade. Gnade wollte er, er, der keine mit Uria hatte. Die Sünde ist gnadenlos,
sie bringt göttliches Unheil und tötet den, der ihr folgt. David wusste, er hatte den Tod verdient wegen seiner Torheit, jetzt wartete der Tod auf ihn. Aber David gab nicht auf, er tat alles, was Gott von ihm verlangte. Er erkannte, dass seine eigene Gerechtigkeit ihn nie erretten kann und
er die Gerechtigkeit Gottes für seine Erlösung
benötigt. Erkennen Sie es auch?
(rw)
Die
Verkündigung
Die Verkündigung
betrifft die Botschaft der Gemeinde Jesus
zu den Unbekehrten und noch Ungläubigen, nicht aber die Gemeinde selbst.
Die erste
und oberste Aufgabe der Jünger, welche Er berufen hatte, war:
* Den Glaube aufzurichten: Matt. 28,18-20; Mrk. 16,15.
* Erlösung im Namen Jesus Christus zu verkünden: Lukas 24,46- 47. Apg. 4,12
* Ihr Inhalt: Er alleine ist Herr, Gott und Erlöser der Menschen. (1. Tim. 3,16; Tit.2,13, Jud. 4;)
Der "EINIGE
GOTT" (Nicht Dreieinige!) ist in die Welt gekommen, nahm Menschengestalt
an, gab sein menschl. Leben am Kreuz, um dort für unsere Sünden zu
bezahlen. Er starb dort, wurde begraben, kam aber nach drei
Tagen wieder lebendig aus dem Grab heraus. (Joh. 20,8-10+28-29)
Der Stein
vor der Grabestür war zur Seite gerollt, nicht damit Jesus heraus konnte,
sondern dass die Menschen sehen konnten, dass der Tod über
den Lebendigen keine Macht hat und Ihn nicht halten kann.
Die Verkündigung beinhaltet weiteres:
a. Der Mensch ist ohne Jesus
Christus schon verloren, und hat
kein Ewiges Leben:
(siehe: Joh. 8,21+ 24; Jes. 43,11;
Röm. 2,11-13; 8,9)
b. Jesus Christus bietet durch das Evangelium jedem Menschen, der sich umkehrt von der Welt, Vergebung der Sünden und Ewiges Leben an.
(Matth.11,28-30;Apg.2,37-29; 2.Kor. 5,20; Apg.
17,29-31)
c.
Wer erlöst werden will, muß sich ganz
zu Ihm wenden, seine Sünden Gott
bekennen und sie verlassen. Apg. 17,30; Wer es nicht tut, wird
nach seinem Tode unweigerlich verloren gehen.
(Lese: 2. Thess. 1, 6-10)
d.
Gott zwingt keinen Menschen zum Glauben.
Er überläßt es dem Menschen sich selbst
zu entscheiden.
Jos. 24,15.
(rw)