Predigt der Vereinigten Pfingstgemeinde Mannheim
Monatsblatt - Predigtarchiv
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Predigt aus dem Monatsblatt vom September 2011

„Ist der HERR Gott, so wandelt ihm nach...“

Diese Aussage machte Elia an dem Tage, als er die Nation Israel herausforderte, wer Gott sei und sie aufforderte, diesbezüglich eine Entscheidung zu treffen.

„Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so wandelt ihm nach, ist’s aber Baal, so wandelt ihm nach. Und das Volk antwortete ihm nichts.“ 1.Könige 18, 21

Niemand kann sich einer Sache völlig hingeben, es sei denn er ist von dem Produkt, der Idee oder der Person überzeugt. In der heutigen Zeit ist die Welt so durcheinander in Bezug auf Gott. Die Menschen werden so zu einer einfachen Beute für die Unaufrichtigen, den Fehlgeleiteten und insbesondere für den Teufel. Die Aufgabe des Feindes ist durch Täuschung die Menschen ins Verderben zu führen, welche schlussendlich mit der ewigen Verdammnis endet.

Israel wusste es besser, aber sie haben keinen persönlichen Kontakt mit Gott gepflegt und lebten deshalb in der Vergangenheit. Religion wurde eine leblose Angelegenheit für sie, so dass sie für falsche Lehren und Praktiken anfällig wurden.

Auch wir sind gesegnet, die Dinge Gottes zu kennen. Aber wir müssen uns davor schützen, unser Leben von Umständen oder Segen Gottes leiten zu lassen, anstatt von Gott selbst. Viele Dinge können die Wahrheit sein, aber ohne eine gegenseitige Beziehung mit dem Gott dieser Wahrheiten, von dem sie ausgehen, können sie sonst zum Ersatz für Gott werden.

Die Herausforderung heute ist sehr groß und ernst zu nehmen, da wir förmlich umgeben sind „von jedem Wind einer Lehre“, die nach unserer Aufmerksamkeit buhlt und unsere Gefolgschaft fordert.

„...damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen.“ Epheser 4, 14

Wir müssen im Studium der Bibel und im Gebet Zeit verbringen, damit wir dem Bösen, das gegen unsere Seele ist, Widerstand leisten können. Wenn Gott wirklich Derjenige ist, der er sagt, er sei, dann sollten wir ihm von ganzem Herzen folgen. Es sollte keine traurige Aufgabe sein, sein Diener zu sein, denn in seiner Gegenwart ist die Fülle der Freude.

Er verlangt und verdient unsere völlige Hingabe und unseren Dienst. Denn als Gott gibt es keinen neben ihm, der in irgendeinem Bereich auch nur im Ansatz ihm gleich ist. Niemand kann ihm das Wasser reichen. Er ist so gnädig und freundlich zu uns allen und er ist geduldig mit unseren sich wiederholenden Fehlern.

Wir sollten uns freuen ihm zu dienen und können uns glücklich schätzen, von ihm aufgenommen zu werden. sw


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