Predigt der Vereinigten Pfingstgemeinde Mannheim
Monatsblatt - Predigtarchiv
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  Predigt

Predigt aus dem Monatsblatt vom September 2002

Text: Entsetze dich, Himmel, darüber, erschrick und erbebe gar sehr, spricht der HERR. Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde; mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben. Jeremia 2,12-13

Wir wollen betrachten, was Gott meint, als er durch den Propheten Jeremia zu seinem Volk spricht. Das Volk, das Gott anspricht, sind die Juden. Jeremia war der Mann, der Prophet, von Gott berufen, um dem Volk seine Führung und Weisung zu geben, damit Israel auf dem Platz einer gesegne­ten Beziehung zu Gott sein konnte. Israel hatte das Wort Gottes bitter nötig (wie auch unser Land), denn sie lebten wie die Heidenvölker, die um sie herum waren. Aber was taten sie, als Jeremia sie zum Gehorsam gegenüber Gott rief?

Sie ignorierten das Wort und suchten sich ihren ei­genen Weg, um Lösungen für ihre Probleme zu finden. Sie befragten die Wahrsager und falschen Propheten, die unter ihnen wohnten. Sie glaubten ihnen mehr, als dem Wort Got­tes. Deshalb wurde es nicht besser, sondern schlimmer mit ihnen. All dies ignorierten sie. Auch den Warnungen Jeremia's vom kommenden Gericht, dass der König von Babylon ihr Land einnehmen würde, glaubten sie nicht.

Gott hat nicht nur in der Natur und seiner Schöp­fung Ordnungen und Regeln eingerichtet, sondern auch bezüglich der Art und Weise wie ER zum Menschen redet. Unter anderem durch seine Propheten. Israel wusste das. Deshalb, weil sie auf ihre falschen Propheten hörten, ver­glich Gott ihr Handeln mit einer Quelle, die rissig ist und kein Wasser halten kann. Die Worte der falschen Propheten, auf die das Volk hörte, sind die Risse und Löcher, durch wel­ches das Wasser verloren geht.

Niemand schöpft Wasser mit einem Eimer voller Lö­cher, aus denen dann das kostbare Wasser verloren geht.

Wenn man geistliche Führung möchte, bekommt man sie auch nicht bei den vielen religiösen Geldmachern, die Gott nicht kennen und sich selbst berufen haben. Gott wird ihr Wort nicht ehren. Solche geistliche Führung bekommt man alleine durch das Wort Gottes! Heute ist es nicht viel anders: Viele nennen sich Christen, einige hören auf ihre Lehrer, die in ihrer Tradition verharren und schon zweimal gestorben sind. Der Blinde fuhrt die Blinden. Würden beide nur einmal auf Gott hören, wären sie auf dem Weg der Bes­serung (Lese: Judas Vers 11-13). Fazit: Das Volk lernte bis auf wenige nicht. Das Gericht kam, wie Gott es vorraus­sagte, so wird es auch diesmal sein.                              rw

 

Teil 1

Geistliche Gaben für eine starke Gemeinde Die Gabe zu handeln - Kraft Glaube - Heilungen- Wunder

Diese drei Gaben, des heiligen Geistes, demonstrie­ren die Kraft Gottes. Sie sind sichtbare Nachweise seiner Gegenwart und Realität.

Die Gabe des Glaubens:

Uns allen ist, wie die Schrift sagt, ein Maß an Glauben gegeben, sonst würden wir nicht für Gott leben, denn wo der Glaube nicht da ist, da ist der geist­liche Tod. Die Gabe des Glaubens ist ein Übermaß an Glau­ben. Wenn Umstände in unser Leben hineinkommen wie Gefahr, große Krankheit, Not oder etwas anderes, wo der übernatürliche Glaube Notwendig ist, hat uns der Herr da­für die Gabe des Glaubens bereitgelegt.

Diese Gabe des Glaubens, wenn sie am wirken ist, sagt: „Gott wird es tun!" Es wird so sein, wie gesagt worden ist! Es ist die übernatürliche Kraft Gottes die am wirken ist. Man sagt, dass das Gebet uns vor die Türe Gottes bringt, aber dass es der Glaube ist, der uns diese Türe öffnet. Der Glaube ist der Schlüssel. Ohne Glaube empfängt ein Mensch

Psalm 18,31b Gott ist ein Schild allen, die IHM vertrauen.

nichts von Gott. Die Gabe des Glaubens ist ein Maß an Glauben, weit darüber und mehr als das, was wir an Glauben benötigen, um täglich Gott treu zu sein. In solchen für uns schwierigen Situationen kann Gott mit der Gabe des Glaubens einschreiten und sagen: Ich werde es tun! Ich werde helfen!" Und so wird es auch geschehen.

Der Mensch, der diese Gabe bekommen hat, wird in die­sem Moment, wo Gott es will, im festen Glauben sprechen und handeln, Gott ist es, der dieses Wort bestätigt. Gottes Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt, wir müssen das erkennen und auch glauben, erst dann wird Gott uns beach­ten. Niemals ist je ein Mensch von Gott enttäuscht worden, der seinen ganzen Glauben auf IHN, sein Wort gesetzt hat. Jesus Christus derselbe gestern, heute und in Ewigkeit!
(rw)


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